Z3-Base Verkabeln

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BlödZinn
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Z3-Base Verkabeln

Beitrag von BlödZinn » 25.12.2018, 05:35

Hallo Zusammen,
seit einigen Tagen, habe ich einen Z3-Base mit dem Module M4-96-B bei mir zuhause. Als ich diesen auf dem Schreibtisch testen wollte, stellen sich mir jedoch gleich einige Probleme in den Weg.

Der mitgelieferte Programme hat ja Schraubklemmen schön und gut, aber wie ich meine Kabel an den Z3-Base anschließen soll ist mir bisher ein Rätsel. Ich habe einige Dupont Stecker, jedoch haben diese alle einen Pitch von 2,54mm die Buchse der Decoder hat jedoch einen größeren Pitch. Deshalb war ich gezwungen eine sehr Provisorische Anschlussart zu wählen, welche mir so nicht in die Anlage kommen wird.

Das Steckmodul auf dem Decoder macht mir auch einige Kopfschmerzen. In meiner Anlage werden eigentlich alle Anschlüsse mit Litzen weiter geführt, diese werde ich so ohne weiteres wohl auch nicht in das Steckmodul bekommen. Die Litzen lediglich zu verzinnen und dann in die IC Präzisionsfassungen zu stopfen erscheint mir zu ungefähr und Fehler anfällig. Daher hatte ich überlegt auch hier Dupont Stecker zu verwenden, da ich diese innerhalb weniger Sekunden auf die Kabel auf pressen kann, jedoch passen diese nicht in die Fassungen. Meine nächste Überlegung wäre gewesen, auf das Steckmodul welches für Flachbandkabel gedacht ist zu wechseln. Dies gäbe mir die Möglichkeit die Litzen einzeln in die Messer der Flachband Verbinder zu drücken, diese Lösung erscheint mir jedoch ebenfalls sehr unsauber zu sein. Zumal, für denn Fall das man einmal etwas ändern möchte, muss man den Stecker öffnen muss, was dazu führt das man Augenblicklich ein gutes Dutzend einzelne Litzen rum fliegen hat.

Ich würde mich freuen, wenn jemand ein paar Gute Ideen hätte, welche sowohl sicher als auch Zuverlässig realisierbar sind.

P.s.:
Wie man auf die Idee kommt, IC Fassungen als Kabel Buchse zu verwenden, ist mir sowieso völlig unklar. Mir ist bekannt das auch andere Modellbahn Herstellen diesen Trick verwenden, um z.B. Signale an Decoder anzuschließen. Dabei gäbe es so viele schönere Möglichkeiten welche zuverlässiger sind, sowohl Mechanisch als auch Elektrisch. Um nur ein einzelnes Beispiel zu nenen, Buchsenleisten mit Feder Klemme, leicht zu Bedienen, für Drähte, Litzen, Aderendhülsen geeignet und so stark, dass man selbst mit Gewalt an den Kabeln reißen kann.

Andh
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Re: Z3-Base Verkabeln

Beitrag von Andh » 30.12.2018, 22:49

Hallo BlödZinn,

durch das übliche Rastermaß von 2.54mm kann man gängige Präzisions-Buchsen oder -Stiftleisten auf das M4-96 Multiplex-Modul stecken oder eben direkt die Drähte von den Widerständen und Dioden, welche sich an den meisten fertigen LED-Modellbahn-Beleuchtungen (wie von Viessmann) befingen.
Wir werden demnächst ein paar Bilder davon hier einstellen.
Der Grund für diese Lösung ohne die schönen Buchsenleisten mit Federklemme ist einfach der horende Preis im Vergleich zu den 2.54mm Buchsen und Stiftleisten.
Die Verbindungstechnik ist das teuerste am ganzen Decoder und bei 96 Kontakten sollte man sich genau überlegen, was man da nimmt.
Da kann man schnell mal 10EUR- 20EUR zusätzlich verbauen!
Nicht umsonst kosten die ZA1- und ZA2-Decoder in der Deluxe-Ausführung 8EUR mehr als die Standartausführung und da geht es nur um 24 Kontakte.

Am ZA3-Base verwenden wir historisch gewachsen 3.5mm Pitch. Die Anschlussklemme für das Trafo- und Gleissignal ist hier steckbar, so dass dort keinen zusätzlichen Stecker an der Anlage benötigt, sondern dort die Kabel reinschraubt und bei Bedarf mit der Anschlussklemme wieder abziehen kann.
Dem Qprogrammer liegt ein passendendes Anschlusskabel zwischen der Schraubklemme des Qprogrammers und der Schraubklemme am Decoder bei.
Zuletzt geändert von Andh am 03.01.2019, 18:02, insgesamt 2-mal geändert.
Gruss aus Dresden
Andreas Hillert

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Re: Z3-Base Verkabeln

Beitrag von Hobbychef » 31.12.2018, 15:43

Hallo BlödZinn,

die Verwendung sogenannter Präzisions-Buchsenleisten für Lichtanschlüsse auf der Modellbahn hat meines Wissens Viessmann eingeführt. Die mit den gleichen Buchsen ausgestatteten M4-96 der Qdecoder sind wohl dafür vorgesehen, mit den Viessmann-LEDs eingesetzt zu werden.
Es gibt natürlich die passenden Stiftleisten im Elektronikhandel, an die müssten die Litzen allerdings angelötet werden und die Leisten sind nicht gerade billig. Das Anlöten ist sicherlich eine Friemelarbeit. Werden die Lötstellen dann mit Schrumpfschlauch gesichert, entsteht aber eine recht robuste Verkabelung.

Bei den M4-96 gefällt mir die Variante mit Wannenstiftleisten für den Anschluss von Pfostensteckern viel besser. Einfache Bandkabel mit Pfostenstecker zu versehen geht fix und dann die Bandkabel für die LEDs vereinzeln (natürlich je zwei Litzen). Elegant, aber preisintensiv sind die von Q angebotenen Bandkabel, bei denen je zwei Litzen bereits verdrillt sind. In der Rolle bekommt man diese Bandkabel nur in den Staaten und auch dort recht teuer. Ein Besorgen der Einzelteile statt der Q-Kabel ist also nur für den Bastler mit Importambitionen was ;-) Mit Standard-Bandkabeln geht es hingegen schnell und kostengünstig.

Viele Grüße

Thomas

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Re: Z3-Base Verkabeln

Beitrag von support.ch » 01.01.2019, 15:16

Voila, die Anschlüsse der MUX Platine

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Re: Z3-Base Verkabeln

Beitrag von BlödZinn » 04.01.2019, 03:06

Hallo Leute,
danke für eure Konstruktiven Antworten. Das bringt mich aber noch zu einigen weiteren Fragen.

Auf Amazon habe ich in den Produkt Bildern gesehen, dass auf der Stiftleiste der Stromversorgung der Z3 eine abziehbare Schraubklemme montiert ist. Gehört die zum Normalen Lieferumfang der Z3? Diese lag in meiner Starterpackung (Programme, Z3, M4-96..) nicht bei.

Außerdem habe ich den gesamten Decoder und Programer aktuell an einem 12V Schaltnetzteil (nur als Test aufbau). Kann der Z3 neben dem Gleissignal auch mit 16V AC versorgt werden? Ich hab noch 2 ältere Märklin Trafos für meine Beleuchtung in Betrieb, oder ist es jetzt endgültig Zeit die Schwergewichte auszumustern?

__ Vllt. nicht passend zum aktuellen Thread__
Zudem habe ich mit dem Z3 etwas mehr rum gespielt, um ein Gefühl für die Ablaufsteuerungen und die anderen Funktionen zu bekommen. Dabei ist mir aufgefallen, das in der Ablaufsteuerung wenn ich ein Lauflicht anlege, die Ausgänge von einem Schritt in den nächsten Überzublenden scheinen. Ich habe für alle verwendeten Ausgänge überprüft ob eine solche Funktion aktiviert ist, aber bei keinem ist eine Abschaltverzögerung oder Überblenden aktiv. Zudem habe ich auch mein ein Blinken auf hoher Frequenz getestet (ca. 5/10 Herz), dabei scheint der Decoder ab und zu aus dem takt zu kommen. Wenn das Blinken langsamer ist stabilisiert sich dies jedoch deutlich. Ist das normal oder kommen diese Unregelmäßigkeiten womöglich durch bekannte Fehler in den Nutzer Einstellungen?

Wie immer, schon im Voraus, danke für alle Hilfreichen Kommentare.

Gruß BlödZinn

Andh
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Re: Z3-Base Verkabeln

Beitrag von Andh » 06.01.2019, 22:32

Hallo BlödZinn,

die aufsteckbare Schraubklemme für Trafo- und Gleisspannung gehört zum Lieferumfang.
Bitte eine eMail an info(at)qdecoder.de senden, dann bekommst du diese nachgsendet.

An die Qdecoder können am Trafoanschluss 9V - 18V Wechselspannung bzw. 9V-24V(27V) Gleichspannung angeschlossen werden.

In der Grundeinstellung sind alle Ausgänge mit einer Auf- und Abblendzeit von 250ms eingestellt.
Wenn nötig muss diese in den entsprechenden CVs auf 0 gesetzt werden. Oder man schreibt den Mode1 für die Ausgänge.

5/10 Herz sind 1/2 Herz also 0.5s AN und 0.5s aus. Schön, dass noch jemand so kompliziert schreiben kann, wie wir unsere Anleitungen. :)
Damit sollte es eigentlich keine Probleme geben. Wenn doch, dann bitte nach einem Reset des Decoders nur die zur Erzeugung des Fehlers nötigen Einstellungen vornehmen und uns die Konfiguration sowie den Softwarestand des Decoders zusenden.
Gruss aus Dresden
Andreas Hillert

Qdecoder Support Team

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Re: Z3-Base Verkabeln

Beitrag von BlödZinn » 09.01.2019, 00:40

Hallo,
vielen Dank zu der Info mit der Anschlussklemme, ich habe bereits eine Email an den Support gesendet.

Ich muss zu geben ich habe etwas geschmunzelt, denn ich finde nicht, dass die Anleitung zum Decoder besonders Kompliziert geschrieben sei, lediglich etwas "unübersichtlich" womöglich.

Mit dem Angabe 5/10Hz meine ich jedoch nicht 1/2Hz sondern eigentlich 5 und 10 Herz. Also 100ms an/aus bzw. 50ms an/aus, wenn ich mich da jetzt nicht vertue. Also doch deutlich schneller. Im Normalfall, bestimmt schneller als Sinnvoll Einsetzbar, dennoch im Decoder einstellbar :lol:


Lg BlödZinn

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